(11.Juni 18) nächstes Treffen - Mitglieder-Versammlung

Das nächste Treffen ist unsere Jahreshauptversammlung für unsere Mitglieder und findet am:
       Montag, den 11.06.17, 18:00 Uhr im Nebenzimmer der Alten Post: AltePostLogok
statt.

Tagesordnung zur nächsten Sitzung:

  1. Wahl eines Versammlungsleiters
  2. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
  3. Bericht des Kassenwarts (Kassenbericht, Mitgliederstand)
  4. Bericht das Kassenprüfers
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Wahl der Vorstandsmitglieder
  7. Anträge
  8. Verschiedenes

Alle Mitglieder werden gebeten daran teilzunehmen. Die Registrierung unserer Mitglieder und die Ausgabe der Stimmkarten erfolgt zu Beginn der Versammlung. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.


(13.Mai 18) Pressemitteilung: Bericht zur Planung der A52 im GLA Haupt u. Finanzaussschuss am 07. 05.2018 - eine Märchenstunde?

Mit deutlichem Befremden reagiert das Bürgerforum Gladbeck auf den Bericht der Stadtverwaltung zum Planungsstand der A52 vor dem Haupt- und Finanzausschuss vom 07. Mai 2018. „Den von Stadtbaurat Dr. Kreuzer erweckten und von den Medien wiedergegebenen Eindruck, dass jetzt endgültig für die teilweise untertunnelte A52 entschieden sei, können wir“ so Dr. Norbert Marißen, der Vorsitzende der Vereinigung, „beim besten Willen nicht nachvollziehen“. Die vom Straßenbetrieb NRW beabsichtigte, doppelte Ausschreibung sowohl für die offene Verkehrsführung nach den Vorgaben des Bundes als auch für einen Tunnel nach den Wünschen von Land und Stadt setze eine verbindliche Einigung zwischen Bund und Land über die Aufteilung der Planungs- und Baukosten voraus. Hierzu habe Herr Dr. Kreuzer trotz gezielter Nachfragen keinerlei belegbare Angaben machen können. Seine Berufung auf alte, von der Stadtverwaltung erstellte und schon 2015 veröffentlichte, in Eigenarbeit erstellte Dokumente gebe hierzu nichts her, da diese nicht auf Verhandlungen bzw. Vereinbarungen zwischen Bund und Land beruhten und zudem den verbindlich dokumentierten Bauabsichten des Bundes widersprächen.
Das Bürgerforum weist darauf hin, dass die Vertreter des Landesbetriebes in der Ausschusssitzung vom 18. Januar 2018 ausdrücklich erklärt hätten, dass Bund und Land die Planungs-, Bau- und Kostensituation vor Beginn der Ausschreibung zu klären hätten. Dies sei offensichtlich noch nicht erfolgt. Man werde jetzt angesichts der verwirrenden Nachrichten aus dem Rathaus versuchen, eine klare Auskunft der Bundes- und der Landesregierung zur Art des beabsichtigten Ausbaus, zum Umfang der baulichen und finanziellen Beteiligung des Landes, zur maximalen Höhe dieser Beteiligung und zu den hierzu mit dem Bund getroffenen, verbindlichen Vereinbarungen herbeizuführen.
Darüber hinaus stellt das Bürgerforum klar, dass entgegen bestimmter öffentlichen Darstellungen das Ausschreibungsverfahren noch nicht begonnen habe. Die hierzu erforderliche Leistungsbeschreibung gebe es noch nicht. Selbst die „Bekanntgabe“, die angeblich im März 2018 erfolgt sei, sei noch nicht im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Wie das Vergabeverfahren aussehen werde, wann es komme und ob der Bund entgegen seinen eigenen, limitierten Bauabsichten („offene Galerielösung“) die zusätzliche und außerordentlich komplexe Planung eines Tunnels erlauben und bezahlen werde, bleibe abzuwarten.

Siehe auch Stellungnahme/Pressemitteilung von Hr. Kruse u. Presse: WAZ u. StSp 


(10.April 18) Zur Sitzung des Bauausschusses am 18.01.2018 und nachfolgenden Schriftverkehr mit dem Vorsitzenden des Ausschusses, Hrn. György Angel

Während der Bauausschussitzung am 18.01.2018 griff Ratsherr W. Wedekind (SPD) als Sprecher ... und in seiner Zweitfunktion als (Ks) ... ohne Anlass das Bürgerforum und seine Mitglieder, die im Zuschauerraum saßen, frontal an: "Bestimmte Protagonisten …mit obskurem Wissen … die die Bevölkerung verunsichern … die hier auch im Zuschauerraum sitzen" (Gedächtnisprotokoll).

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So weit, so schlecht: Wenn man sich als Angegriffener direkt wehren kann, so wird man dies tun und 'vor Ort eine Entscheidung' herbeiführen. So sind die Verhältnisse aber nicht während einer Ausschusssitzung – da sind die Rollen verteilt, es gibt Personen, die reden (und auch angreifen?) dürfen und es gibt andere, die als ZuschauerInnen fungieren, aber nicht reden dürfen. Beschimpfen lassen dürfen sie sich anscheinend sehr wohl ! ?
In einer 'idealen Demokratie' gibt es dann wohl einen (Ausschuss-)Vorsitzenden, der/die den Redner (hier: Hrn. Wedekind) direkt in die Schranken weist. Aber – von 'ideal' sind unsere Gladbecker Verhältnisse weit weg, wir finden in unserer Realität fast schon eine Karikatur des: "Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit" vor: Der Ausschussvorsitzende, Hr. Angel, gibt die Äußerung seines Parteifreundes später als: "freie Meinungsäußerung" zu Protokoll, er zieht die Schraube fester, die Kollege Wedekind schon angedreht hat – schließlich sei durch die permanente Kritik des Bürgerforums eine Verunsicherung der Bevölkerung das Ergebnis – kein Wort dazu, dass Meinungsbildung in der Demokratie durch Argumente und Gegenargumente entstehen, dass im Bürgerforum bekanntlich keine Laien, sondern durchaus verdiente Fachleute aus verschiedensten Gebieten sitzen.

Auch antwortet Hr. Angel in seinem Schreiben vom 19.03. ganz offensichtlich nicht auf das Schreiben von Hr. Marißen vom 28.02., sondern bezieht sich auf unseren Artikel im „Frischen Wind“ zum Thema. Natürlich freut es uns sehr, dass auch die SPD den "Frischen Wind" liest, allerdings fand sich dort ein Fehler, den Hr. Marißen in seinem Brief vom 28.02. schon mit Bedauern kommentiert hatte. Hr. Angel ignoriert das Bedauern und moniert erneut den Fehler – dass nämlich eine Antwort sehr lange auf sich habe warten lassen.
Den Vogel aber schießt Herr Angel ab, indem er verfügt, sich mit dem Bürgerforum nicht mehr austauschen zu wollen. Als hätte bereits jemals eine Diskussion zwischen ihm (oder anderen VertreterInnen seiner Partei) mit Mitgliedern des BF stattgefunden. Nein, ein solches Gespräch hat es bisher noch nicht gegeben – trotz mehrfacher Angebote des Bürgerforums.

Was für ein Armutszeugnis der lokalen Politik:

  • Implizite Falschdarstellungen
  • Fehlen jeder Gesprächsbereitschaft
  • Politik von oben herab ('wir hier in der Sitzung reden über Euch dort im Zuschauerraum, wie es uns beliebt')

(Andreas Gastreich, Mitglied des Bürgerforums Gladbeck)

PS: Hier (natürlich) der gesamte Schriftverkehr - machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

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(07.Apr.18) IKEA Rückzug aus Bottrop beweist: Wir müssen die A52 stoppen

Die Entscheidung von IKEA, an der B224 in Bottrop jetzt doch kein großes Möbelhaus zu bauen, ist ein harter Schlag für die wirtschaftliche Entwicklung, die unsere Region nach wie vor dringend braucht.

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Eigentlich passt der Standort Bottrop doch durchaus in die Ansiedlungsstrategie der Schweden. Vom Kraneburger Feld hätten sie fast eine Million Menschen bedienen können, die in den umliegenden Städten innerhalb eines Umkreises von weniger als 15 km wohnen. Der wahre Grund für den Rückzug liegt in der Absicht des Bundes, dem Möbelhaus mit der A52 eine Autobahn direkt vor die Haustür zu bauen. Der mutmaßliche Flächenverbrauch der A52 hat dem Unternehmen schon heute die erforderliche planerische Freiheit genommen; die A52 käme einer langfristigen, quasi staatlich verordneten Umsatzeinbuße gleich, weil sie – abgesehen vom abschreckenden Dreck eines jahrelangen Baus - die Zufahrt zum Möbelhaus dauerhaft wesentlich erschweren würde. Die von Ikea ausdrücklich gewünschten Anbindungen für den öffentlichen Nahverkehr und Fahrradkunden wären wegen der Autobahn nicht mehr machbar. Die auf der A52 vorbeibrausenden Fernlaster wären für den Verkauf von Möbeln und Wohnaccessoires eher weniger förderlich.

Die Menschen unserer Region sollten aus der Entscheidung von IKEA deutliche Konsequenzen ziehen. Der Schaden einer A52 für die regionale Wirtschaft und die Lebensqualität im Ballungsgebiet Ruhr überwiegt den Vorteil für den Fernverkehr, der ohnehin kaum messbar ist, mehr als deutlich. Zusammen mit den von uns gewählten Lokalpolitikern, denen wir ja schließlich die Gestaltung unseres Wohlstandes anvertraut haben, sollten wir uns jetzt geschlossen gegen das Autobahnprojekt des Bundes zur Wehr setzen. Damit würden wir das aus der Zeit gefallene und ohnehin kaum mehr realisierbare Uralt-Projekt schnell und endgültig stoppen. Dann, so wäre zu hoffen, könnte IKEA den Rückzug aus Bottrop vielleicht doch noch mal überdenken.

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(01.Apr.18) Planung der A52 im Gladbecker Ratsausschuss für Planung und Bau

Dies ist, obwohl heute der 1. April ist, kein Aprilscherz. Lachen ist aber erlaubt, auch wenn der Anlass dieses Schreibens aus unserer Sicht eigentlich eher traurig oder zumindest ärgerlich ist.

Am 18. Januar 2018 hat der Planungs- und Bauausschuss der Stadt Gladbeck den Straßenbaubetrieb NRW zum Stand der Planung der A52 auf Gladbecker Stadtgebiet angehört und den Bericht der Straßenbauer diskutiert.

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Das Bürgerforum hat sich im Anschluss beim Ausschussvorsitzenden, Herrn Angel, SPD, über dessen Verhandlungsführung beschwert, weil u.a. der Sprecher der SPD-Fraktion die im Zuschauerraum anwesenden Vorstandsmitglieder des Bürgerforums von ihm ungerügt, und ohne dass sie sich wehren konnten, recht unsachlich angegriffen hat.  Herr Angel hat auf unseren Vorstoß zunächst mit einem Gesprächsangebot geantwortet, dann aber mit der Begründung, das Bürgerforum habe die Ratsherren (u.a. in unserem „Frischen Wind“) nicht kritisieren dürfen, weil sie gewählte Volksvertreter seien, jedes weitere Gespräch abgelehnt. Wir haben dies wohl (lächelnd, staunend, verärgert?) zur Kenntnis zu nehmen. Wir meinen aber, dass die Gladbecker solcherlei Arroganz spätestens bei der nächsten Kommunalwahl Rechnung tragen sollten.

Hier das Schreiben von Herrn Angel, auf unserer Website www.buergerforum-gladbeck.de veröffentlicht.
Zum Stand der Planung der A52 im Lichte des Ausschusssitzung haben wir ein Dokument erstellt. Den Text des in Form eines Interviews erstellten, kommentierenden Berichts finden Sie hier. Aktuelles siehe hier in unserem Dokumentenarchiv!

Viel Freude und gute Erkenntnisse beim Lesen.

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