(02.Mai.17) "Feinstaub-Messungen"

2017 05 19 FS KarteIn Gladbeck gibt es eine, in Essen vier LANUV Luftmessstationen. Um eine detailiertere Übersicht der Feinstaubbelstung zu erhalten, beteiligen wir uns an dem Aufbau einer flächendeckenden Feinstaubmessung des OK Lab Lab, und dem Ruhrmobil e.V. welche die offiziellen Mess­ergebnisse der LANUV ergänzen soll (z.Zt. sind 12 Sensoren in GLA auf der Feinstaub-Karte).

Feinstaub Sensor BausatzDazu wollen wir in Gladbeck und Umgebung möglichst viele Low-Cost (~35€) Messgeräte aufstellen. Das kleine Gerät misst zyklisch Feinstaub PM2,5/PM10, Luftfeuchte, Temperatur und sendet sie an einen Server des OK Lab der damit eine Feinstaub-Karte darstellt. Alle Daten sind anonym und als Diagramme und Werte frei zugänglich.
Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung. Bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wenn Sie einen Sensor aufstellen und/oder erwerben wollen. Wir bauen den Sensor für Sie und stellen ihn bei Ihnen auf. Für den Betrieb benötigt das Gerät nur einen WLAN-Zugang und ca. 2,50€ Strom/Jahr. Mehr Informationen hier (ppt)

Falls Sie mehr Informationen (ppt) Informationen haben wollen,  kommen Sie zu unseren Treffen oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Siehe auch WAZ "Ich mess' meinen Feinstaubmessung selber". Wie sich der Feinstaub im Laufe des Jahres 2015 entwickelt hat, hat der Spiegel in einer Animation dargestellt.

Beim Umweltbundesamt finden Sie die Luftschadstoffe als Karte und als Werte.

Bundes-Immissionsschutzgesetz 39. BImSchV Immissionsgrenzwerte: Feinstaub PM10 und Stickstoffoxid NO2
Die Jahresgrenzwerte für Stickstoffdioxid sind in einzelnen Ländern unterschiedlich: WHO/EU 40 µg/m³,  Schweiz 30 µg/m³,  BRD 80 µg/m³

Im Fernsehen wurden einige interessante Sendungen zur Luftqualität und deren Auswirkungen gesendet:
 - 2016-01-18 ZDF-Nano Feinstaubalarm-in-Stuttgart (mp4, 41MB)
 - 2016-04-08 ZDF-Nano Abgase (mp4, 39MB)
 - 2016-09-13 ZDF-heute Umwelthilfe-klagt-gegen-Duesseldorf (mp4, 3MB)
 - 2016-10-12 ZDF-Zoom Es-stinkt-Dicke-Luft-in-Deutschland (mp4, 41MB)
 - 2017-01-10 ARTE Dicke-Luft_Wenn-Staedte-ersticken (mp4, 348MB)
 - 2017-01-31 ZDF-heute Schmutzige-Luft-in-Deutschland (mp4, 6MB) 
 - 2017-02-01 ZDF-Volle-Kanne Stickstoffdioxid-Feinstaub_Dicke-Luft-in-Deutschland (mp4, 15MB)
 - 2017-02-27 ZDF-WISO Gesundheitsgefahren-durch-Autoabgsase (mp4, 8MB)
 - 2017-02-27 ZDF-WISO Dieselabgase-sind-Hauptverursacher-von-Stickoxid-Ueberschreitung (mp4, 3MB)
 - 2017-02-27 ZDF-WISO Wann-kommen-Luftreinheitspläne-in-NRW (mp4, 4MB)
 - 2017-08-09 ZDF-heute Stadtplaner-gegen-Luftverschmutzung (mp4, 4MB)
 - 2017-08-09 ZDF-heute Strategien-gegen-Luftverschmutzung (mp4, 4MB)
 - 2017-10-04 WDR Lokalzeit "Köln spendiert Bürgern 100 FeinstaubmessgeräteWDR-Nachrichten,  s.a. Köln:Saubere-Luft-für-Alle
 - 2017-11-30 WDR "Duisburger Bürger-Projekt gegen dicke Luft" s.a. WAZ, RP x
 - 2018-01-18 SWR-Betrifft "Gefährliche Abgase - Kampf um saubere Luft"
 - Themen zu Luftqualität im WDR
 - 2018-02-21 WDR-Markt "Dicke Luft in NRWs Städten: WDR misst Stickoxide in Düsseldorf 5:48min  |  Wie dreckig ist unsere Luft wirklich? 4:21min  |  Interaktive Karte: NOx-Messfahrt durch Düsseldorf  |  Mobile Stickoxid-Messung mit dem 'Mobilab' 05:26min"
 - 2018-02-21 ARD-Tagesschau "Drohende Fahrverbote: Studie zeigt Gefahren durch Diesel-Abgase"
 - 27.02.2018 WDR-Quarks&Co "Abgasalarm - Warum ein Dieselfahrverbot keine Lösung ist!" (45min) mit:
Was ist gefährlich an Diesel und Stickoxiden? | Was bringen Fahrverbote wirklich? | Gesundheitliche Auswirkungen von NOx | Wie entstehen Stickoxide? | Kann man schlechter Luft ausweichen? | Schlechte Luft – Was kann man tun? | Stickoxide bei menschlichen Versuchskaninchen | Warum „vorzeitige Todesfälle“ keine geeignete Einheit ist


(28.Aug.17) Drittes Infoblatt  "Frischer Wind" - Pressemitteilung

Zum dritten Mal gibt das Bürgerforum Gladbeck die Informationsschrift „Frischer Wind“ heraus. In der jetzt vorliegenden Ausgabe kommentieren die Autoren das Gladbecker Ergebnis der Landtagswahl, sie stellen die Gefährlichkeit von Autogiften für die Gesundheit der Menschen dar (s."Broschüre „Psychischer und sozialer Stress") und geben eine Prognose für die Zukunft dieselbetriebener Fahrzeuge. Eine Kurzchronik zeigt, mit welch fragwürdigen Methoden Bürgermeister Roland den Gladbecker Stadtrat trotz der eindeutigen Ablehnung im Ratsbürgerentscheid zur „Begrüßung“ der Autobahn A52 bewegen konnte, und wie er sich mit dem Versuch blamiert hat, seine von seinen Wendemanövern unbeeindruckten Gegner zu kriminalisieren. Gewürdigt wird außerdem die starre Haltung der verantwortlichen Politiker, die tatenlos zugesehen haben, wie sich die B244 auf Gladbecker  Stadtgebiet zu einem schlimmen Unfallschwerpunkt entwickelt hat.

Der „Frischer Wind“ erscheint jetzt als Papierversion in einer Auflage von 10.000 Exemplaren und wird in den nächsten Tagen in die Gladbecker Haushalte verteilt.  Bitte geben Sie den Frischen Wind an alle Interessierten weiter!

Für die Verteilung sucht das Bürgerforum noch einige Helfer. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Stephan Müller, der die Aktion für den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! koordiniert, Tel 0176 78052672, oder  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


(25.Aug.17) "Öffentliches Schreiben des Bürgerforums an MdB M. Gerdes

Die anhaltende Debatte um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge – konkret auch für die Städte des Ruhrgebiets – hat letztlich Ihre Ursache bei den innerstädtischen Verkehrsachsen, die man im vergangenen Jahrhundert gebaut hat. Sie sind aus heutiger Sicht nicht mehr tauglich, sondern konkret gefährlich für die Menschen. Der Bau einer neuen Autobahn A52 quer durch Gladbeck würde ohne Not und bewusst eine neue Gefahrenquelle für tausende betroffene Anwohner schaffen. Das haben wir alle nicht verdient.
In einem Schreiben an den für Gladbeck direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes bitten wir ihn, sich für einen Stopp der Planung einzusetzen. Hier der Wortlaut des Schreibens nachfolgend und in unseren Dokumentenarchiv zur redaktionellen Verwendung zur Kenntnis.

Schreiben einblenden

Sehr geehrter Herr Gerdes,

Im Interesse Ihrer Gladbeck Wähler haben wir eine herzliche Bitte an Sie: Treten Sie bitte nach Ihrer Wiederwahl zum Bundestag dafür ein, dass die A52 mitten durch Gladbeck nicht gebaut wird. Bitte prüfen Sie hierzu Ihre bisherige Auffassung.

Bitte bedenken Sie: Die Diskussion um die Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Bereichen dichter Besiedlung rührt doch letztlich daher, dass unsere Politiker im vergangenen Jahrhundert offenbar in guter Absicht und in Unkenntnis der Gefahren der Autogifte für die Menschen große Straßen mitten durch unsere Städte realisiert haben. Wer als politisch Verantwortlicher trotz der jetzt offenbar gewordenen Erkenntnisse heute immer noch neue Trassen für den Fern- und Schwerlastverkehr quer durch Städte befürwortet, würde Schäden für Leben und Gesundheit seiner Wähler bewusst und billigend in Kauf nehmen. Das ist die kontinuierliche Förderung unserer Wirtschaft nicht wert.

Wir wissen durch die erfolgreichen Klagen der Deutschen Umwelthilfe und die Aufdeckung der systematischen Betrügereien der Autohersteller, dass die Immissionen des Autoverkehrs für die Menschen wesentlich gefährlicher sind als bislang angenommen. Wie uns Ihre Mit-streiterin, Bundesumweltministerin Barbara Hendrix, vor wenigen Tagen unter Berufung auf das Umweltbundesamt sehr plausibel erklärt hat, reichen die beim „Dieselgipfel“ beschlossenen Maßnahmen bei weitem nicht aus, um die Gefahren für die Menschen abzuwehren. Fahrverbote, die wir alle nicht wollen, sind nach Überzeugung ihrer Fachleute noch lange nicht vom Tisch.

Die jetzt von Straßen NRW veröffentlichten Prognosezahlen für die A52 belegen, dass sich das Fahrzeugaufkommen in Gladbeck-Mitte, insbesondere der dieselbetriebene Schwerlast-verkehr, nahezu verdoppeln wird, wenn die A52 durch Gladbeck gebaut wird. Die damit einhergehenden Schadstoffbelastungen für die Gladbecker wären definitiv nicht zu verantworten. Selbst wenn, anders als es die vom Bundestag beschlossene, offene Verkehrsführung des Bundesverkehrswegeplans 2030 vorsieht, ein Teiltunnel mit 1,5 km Länge käme, wäre das keine geeignete Abhilfe. Seine besonders gefährlichen Münder und Rampen lägen mitten im Stadtgebiet.

Bitte bedenken Sie: Niemand braucht die A52 durch Gladbeck. Es gibt konkrete Alternativen. Diese werden allen Verkehrsbelangen gerecht, sind aber wesentlich umweltfreundlicher und dazu preiswerter und schneller zu realisieren.
Konkret: Der Lkw-Fernverkehr kann auf die bestehenden Autobahnen verwiesen werden. Für den Ziel- und Quellverkehr ex Industrie-Cluster Marl in den Kernbereich des Reviers kann eine Umgehungsstraße gebaut werden. Die B224 kann dann im Stadtgebiet Gladbeck mit geringem Aufwand zur innerstädtischen Straße umgebaut werden.

Wir nehmen Sie gern beim Wort, das auf Ihren Wahlplakaten aufgedruckt ist: „Da für Euch!“. Sie wenden sich damit doch an die BürgerInnen Ihres Wahlkreises und nicht an Industrieunternehmen, die mit schnellen Transporten noch leichter Geld verdienen wollen, aber mit Ihren Verkehren den Menschen gezielt schaden.

Wir erlauben uns, dieses Schreiben zu veröffentlichen, weil sein Inhalt ja tausende Mitbürger unmittelbar betrifft.
Für Gespräche stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Norbert Marißen                                                                 Matthias Raith
Vorsitzender des Vorstandes                                                  Vorstandsmitglied

 

end faq


(12.Feb.17) Argumente zum A52-Tunnel

Die Ereignisse zur A52 waren im letzten Jahr ausgesprochen turbulent. Hintergrund der großteils öffentlichen Streitereien war, dass der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030), der auch die Autobahnplanungen für ganz Deutschland im Zeitraum bis 2030 festschreibt, aufgestellt wurde. Die Befürworter der A52 taten auf politischer Ebene alles, damit die Autobahn wieder in die höhste Priorität des BVWP platzieret wurde. Die Gegner hingegen waren höchst aktiv um die A52 möglichst ganz aus dem BVWP herauskegeln. Die Folge waren heftigste Streitereien. Am 02. Dezember 2016 sind die Würfel gefallen und der neue BVWP wurde vom Bundestag verabschiedet und damit nun festgeschrieben. Daher hat sich der Streit um die A52 zur Zeit etwas beruhigt.
 
Die Lage im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) ist nun folgende:
- Die A52 ist erneut als gesamte Querung durch das Ruhrgebiet in den BVWP aufgenommen worde, aber in verschiedenen Priorotätsklassen (=Bedarfsstufen).
 
- Die Abschnitte durch Essen hindurch befanden sich im alten BVWP im vordringlichsten Bedarf. Sie wurden für den neuen BVWP-20130 in der Priorisierung abgestuft und sind nur in den „weiteren Bedarf“ aufgenommen, also nicht mehr dringlich. In Essen wird also aller Vorrausicht nach im Zeitraum bis 2030 nicht weiter geplant.
 
- Der Abschnitt von der A42 (Essener Norden) bis zur A2 (im Freizeitgebiet Wittringen in Gladbeck) wurde in zwei Unterabschnitte aufgeteilt:
  1. Der Unterabschnitt von Essen bis zur Stadtgrenze zu Gladbeck wurde -wie schon im alten BVWP aus 1992- in den dringlichsten Bedarf aufgenommen, als Neubau.
  2. Der Unterabschnitt im Süden Gladbecks von der Stadtgrenze zu Bottrop bis einschließlich dem Kreuz in Wittringen wurde -wie schon im alten BVWP aus 1992- ebenfalls in den dringlichsten Bedarf aufgenommen, als Neubau.
Die bereits gelaufenen Öffentlichkeitsbeteiligungen der beiden Unterabschnitte wurden teilweise nur in einem Unterabschnitt durchgeführt. Vieles wurde unabhängig voneinander geplant, obwohl hier eigentlich nur ein durchgehender Abschnitt vorliegt. Und weil bei den Unterabschnitten klar ist, dass jeweils der Eine den Anderen bedingt und nur beide gemeinsam einen Sinn ergeben, dürfte hier ein rechtlich relevanter Fehler des Planungsverfahrens vorhanden sein, der nun sogar im BVWP verfestigt ist.
 
- Der A52- Abschnitt durch Gladbeck hindurch bis Gelsenkirchen- Buer wurde ebenfalls in den dringlichsten Bedarf des BVWP aufgenommen, aber nicht als Neubau, sondern als Ausbau. Dadurch steht die im Fall des Falles auszubauende Trasse fest und eine Verlegung der A52 als Umgehung über die Heege ist damit wohl ausgeschlossen - auch wenn straßen.nrw dies formell prüft.
 
Die Lage in Gladbeck ist damit also nahezu unverändert geblieben im Vergleich zum Jahr 2015. Die beiden die eingeleiteten Planfeststellungsverfahren für die beiden Unterabschnitte zwischen Essen und Gladbeck geben zwar Anlass zur Sorge, doch der Bau kann nach Abschluss der Planfesstellungsverfahren aufgrund von jetzt bereits bestehenden Rechtsfehlern aller Vorraussicht nach gerichtlich gestoppt werden.
 
Eine hohe Einstufung im Priorisierungssystem des Bundesverkehrswegeplans sagt auch noch nicht sehr viel aus über die Wahrscheinlichkeit, dass die als vordringlich aufgeführten Autobahnstücke wirklich gebaut werden. Es ist nicht genügend Geld vorhanden, um alle Straßenbaumaßnahmen umzusetzen. Es werden auf jeden Fall Projekte nicht umgesetzt. Das sind oft die Projekte, bei denen das Nutzen-Kosten-Verhältnis (KNV) nicht besonders gut ist. Das ist bei allen Abschnitten der A52 der Fall, besonders bei dem Abschnitt durch Gladbeck liegt das KNV an der absoluten Untergrenze, wobei dort noch nicht einmal die Millionenkosten für einen Tunnel berücksichtigt wurden. Würden die Tunnelkosten mitberechnet, wäre dieser Abschnitt wohl der unwirtschaftlichste in ganz NRW mit dem schlechtesten Nutzen-Kosten-Verhältnis.
Alle Abschnitte waren bereits in den letzten beiden Bundesverkehrswegeplänen seit 1992 in der vordringlichsten Bedarfsstufe eingeordnet, damals sogar mit noch mit deutlich besseren Nutzen-Kosten-Verhältnissen -und wurden trotzdem nicht gebaut.
 
Zu der Wahrscheinlichkeit, dass diese A52 Teilstücke wirklich realisiert werden können, ist in der vergleichenden Zusammenstellung (pdf), die Argumentation der A52-Befürworter und der A52-Kritiker gegenüber gestellt - insbesondere zum Tunnelabschnitt in Gladbeck. Damit kann sich jeder selbst eine Meinung über die vermutlich kommende Entwicklung bilden.


Gründe gegen den Ausbau der B224 zur A52

Das Bürgerforum Gladbeck e.V. und weitere Organisationen setzen sich gegen den geplanten Ausbau der B224 zur A52 zum Wohle der Gladbecker Bürger ein.

- Stadtrat setzt sich über Bürgermeinung hinweg:

- Stadtrat setzt sich über Bürgermeinung hinweg:

Rathaus GLA

Der Rat der Stadt GLA hat sich mit dem Beschluss vom 26.Nov.2015 über die Meinung der Bürger hinweggesetzt und verwirft damit den Ratsbürgerentscheid von 2012. Das lassen wir uns nicht gefallen! Setzen Sie sich mit uns gegen die selbstherrlichen Machenschaften des Rathauses zur Wehr.

- Missverständnis, Unwahrheit oder Lüge?

Groschek und Rola2016 11 03 Ausschnitt Unterschr Vereinbarungnd haben uns in Wort und Tat einen 2,5km langen Tunel samt eines reduzirten Autobahnkreuzes A2/A52 (Unterflieger) in Aussicht gestellt. Laut BVWP 2030 ist aber nicht einmal ein kurzer Tunel (1,5km) sondern nur zwei Tunnelstücke und ein rießiger Überflieger vorgesehen. Also keine Verbesserung gegenüber Stand 2012, wie versprochen.

Als Belege zur Finanzierung gibt nur mündliche Ausssagen.

Die sogenannte "abgestimmte" Vereinbarung wurde nur von Land (Groschek) und Stadt (Roland), aber NICHT vom Bund unterzeichnet. Ist ein Vertrag mit fehlender Unterschrift rechtskräftig?

- Keine dritte Autobahn durch Gladbeck:

FotoKreuzA2 1Schild AB EndeFür das Bürgerforum Gladbeck e.V. stehen die Menschen, die hier leben eindeutig im Vordergrund aller Betrachtungen. Jede Planung zur Umgestaltung der B224 muss einen umfassenden Gesundheitsschutz der Bürger sowie den Erhalt und die Verbesserung der städtischen Verkehrsinfrastruktur zum Ziel haben. Investitionen in den Radverkehr und eine deutliche Verbesserung des ÖPNV sowie Konzepte zur Verkehrsvermeidung sind aus unserer Sicht gleichwertig mit zu betrachten. Für den Gesundheitsschutz bedeutet dies, dass in Gladbeck die geltenden europäischen Grenzwerte für Lärm, Feinstaub und Stickoxide eingehalten werden müssen. Alle Maßnahmen an der B224 müssen der Senkung dieser jetzt bereits zu hohen Belastungen dienen und dürfen nicht zu einer Verkehrszunahme innerhalb des städtischen Verkehrsnetzes führen. Die Bürgerforum Gladbeck e.V. betrachtet es als selbstverständlich, dass Ratsbeschlüsse, die vom Votum des Ratsbürgerentscheides gegen den Bau der A52 in Gladbeck abweichen, nur nach einer erneuten Befragung der Gladbecker Bürger mit deren Billigung möglich sein können. 

- In Gladbeck sind schon jetzt Lärm- und Schadstoffwerte zu hoch:

Schild LaermVerbot2016 02 28 MesstationDie A52 dient in erster Linie dem Fernverkehr mitten durch die Innenstadt auf der Trasse der heutigen B224. Eine A52 zieht erheblich mehr Verkehr durch die Stadt (von weniger als 40.000 auf 60.000 KFZ, davon von 4.500 LKW auf 12.000 LKWs, durch Gutachten bestätigt). Die Emissions-Messstelle Goethestraße/B224 belegt dass wir Gladbecker Bürger schon heute höher belastet sind als es europäische Gesetze zulassen. Kraftfahrzeugverkehr, Diesel und damit LKW tragen zum großen Teil gesundheitsschädlichen NO2 - Ausstoß bei.

- Ein Tunnel schützt nur wenige Bürger vor Lärm und Schadstoffen:

Der geplante kurze Tunnel reicht von der Phönixstraße bis zur Landstraße. LandstrAusfModell Die Landstraße, Ringeldorfer Straße, das Neubaugebiet Roter Turm, Schürenkamp, Agathastraße, Erlenstraße, Grabenstraße, Phönixstraße und der Brokamp werden nur unzureichend durch Schallschutzwände geschützt. An den Tunnelausfahrten treten die im Tunnel gesammelten Schadstoffe konzentriert aus. Ein- und ausfahrende Fahrzeuge erhöhen die Lärmemission zusätzlich. Die „Grüne Lunge“ Wittringen, Stadion, Wacker-Platz, Freibad Phönixstraße und der Brokamp werden noch zusätzlich durch den Verkehr der A2 mehr belastet. Die Grabensraße/Landstraße ist kaum in der Lage den städischen Mehrverkehr aufzunehmen. Bis zu 155.000 Fahrzeuge werden täglich das Autobahnkreuz passieren.

- Umweltzonen haben auf Autobahnen und Fernstraßen keine Geltung

UmweltzoneRuhrgebietSchildUmweltZoneEndeUmweltzonen wurden eingerichtet, um die Bürger vor Schadstoffen zu schützen. Gladbecks Süden ab Konrad-Adenauer-Allee, Europabrücke, Hegestraße und Hornstraße sind Umweltzone grün. A2 und B224 (A52) sind ausgenommen. In Stuttgart ist bereits ab 2017 ein Fahrverbot für den innerstädtischen Verkehr geplant. Zu Emmissionsminderung müssten dann Bürger ihr Auto stehen lassen, damit der Transitverkehr rollen kann?

- Mehr als 10 Jahre Bauzeit verursachen innerstädtisches Chaos

Kaum eine Baustelle wird in der geplanten Zeit abgeschlossen. Rammarbeiten, schwere Erdbewegungsmaschinen, Schwerlastfahrzeuge und Baumaschinen sorgen während der Bauarbeiten für Erschütterungen und zusätzlich für Lärm und Abgase. Schäden an Häusern sind nicht auszuschließen. Staus durch Autobahnbaustellen, meist in beide Richtungen, sind die Regel und sorgen zusätzlich für Schadstoffe, Lärm und Umleitungsverkehr. Die zur Verfügung stehende schmale Trasse der B224 auf Gladbecker Stadtgebiet wird zusätzlich für Chaos sorgen. Zwischen Aldi und den Gärten der Gartenstraße beträgt der Abstand (Brücke HorsterStr.) gerade mal ca. 36m. Alle innerstädtischen Brücken über die bisherige B224 müssen abgerissen werden. Innerstätischer Nord-Süd Verkehr wird während der Bauzeit zum Glücksspiel werden.

- Bedarfsumleitung U56 und U81 in Gegenrichtung

Schild BedarfsumleitungDie Umleitungen U56 und U81 in Gegenrichtung sind die Bedarfsumleitungen zwischen A52 Kreisverkehr Gelsenkirchen- Buer und der A2 Auffahrt Ellinghorst. Der gesamte Verkehr, auch Schwerlast- und Gefahrguttranporte werden in Höhe Stadtgrenze Buer-Gladbeck links in die Buersche Straße Richtung Innenstadt bis zum Kreisverkehr am Krankenhaus geleitet. Über Postallee, vorbei am Nordpark und Bahnhof West in die Hermannstraße führt die U56/U81 über die Bottroper Straße an der Rockwool vorbei in die Beisenstraße bis zur Auffahrt Ellinghorst. Eine Streckenführung über die Konrad- Adenauer- Allee ist durch die zu niedrige Eisenbahnbrücke nicht möglich.
Der B224-Verkehr von/zur HorsterStr, SteinStr, Goethestr, Schützenstr, Phönixstr/Wittringen wird nur noch über Anschluß Land/Grabenstr. und Südanschluß möglich sein. D.h. entweder bei Auf oder Abfahrt einmal durch die Stadt. 

- Die Zufahrt des Gewerbepark Brauck zur B224 fällt weg

GewebegebietBrauckEine Vielzahl Unternehmen im Gewerbepark Brauck sind auf Verkehr mit schweren Fahrzeugen, Maschinen oder schnelle Zufahrten für Rettungseinsätze angewiesen. Eine geplante Parallelersatzstraße (Bild) zur A52 mit ca. 4 km Umweg in Richtung Gladbeck, A2 und B224 führt dann bis in Höhe Ostermann Bottrop. Ausweichend bleiben dann für die Unternehmen nur noch verkehrsberuhigte innerstädtische Straßen wie die Roßheidestraße (Zone 30), Horster Straße (Schulen, Zone 30), Helmutstraße, Phönixstraße (Zone 40). Landstraße (Bild, Zone 30) wird zum städtischen Autobahnzubringer zur A52 Richtung Marl, d.h. nur 1 Auf/Ab-A52-Anschluß für GLA, die B224 wird Transit-Durchgangs-Autobahn. 

 

- Eine lebenswerte Stadt durch Verkehrsberuhigung der B224

Schild LKWVerbotWeltweit werden Fernverkehrsstraßen um dichtbesiedelte Lebensräume herumgeleitet (Beisp. Bad Oeynhausen, München, Stuttgart u.v.a.). Menschenschutz geht vor. Das Autobahnkreuz darf nicht gebaut werden. Wittringen, muss geschützt werden. Die Zufahrt zum Gewerbepark Brauck muss erhalten bleiben. Im ersten Schritt müssen Menschen durch Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A2, der B224 und LKW-Fahrverbot auf der B224 vor Schadstoffen und Lärm geschützt werden (Beisp. B224 in Essen, B1 in Dortmund). LaermkarteGLAGesetzliche Grenzwerte müssen eingehalten werden. Fernverkehr muss aus Innenstadt ferngehalten, die B224 mautpflichtig, Navigationssysteme umprogrammiert werden (Beisp. B1 Dortmund). Der Personennahverkehr im gesamten Ruhrgebiet muss deutlich verbessert werden, Fahrradtrassen müssen ausgebaut werden. Die B224-Ampeln dienen zur Stau-Vermeidung an der A2. Durch Rückbau der B224 zu einer Innenstadtstraße muss auch Gladbeck Ost wieder an die Innenstadt angebunden werden.

end faq

Weitere  Informationen hier.